| Von der Via Claudia Augusta zum Oberen Weg |
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Die Via Claudia Augusta bildete seit der römischen Epoche einen der wichtigsten Alpenübergänge. Waren, Personen und auch Armeen nutzen den Weg über Reschen und Fernpass um auf direktem Weg zwischen Schwaben und Oberitalien überwechseln zu können. In einer landeskundlichen Tagung, welche vom 16. bis zum 18. Juni 2005 in Landeck abgehalten wurde, wurde neben der Geschichte der Strasse auch die Entwicklung des Umfeldes von der Urzeit bis heute betrachtet. Die damals präsentierten Vorträge wurden gesammelt und in diesem Buch abgedruckt. Die Beiträge wurden nicht chronologisch angeordnet, sondern entsprechen der Reihenfolge wie sie vorgetragen wurden. Sie stammen unter anderem von Gerhard Tomedi, Christoph Haidacher, Klaus Brandstätter u.v.a. Die Themen reichen vom mittelbronzezeitlichen Schatzfund am Piller bis zur Spätgotik in Graubünden. Die einzelnen Kapitelnamen beschrieben bereits sehr deutlich den Inhalt:
Jeder dieser Artikel behandelt ausführlich seinen Schwerpunkt. In der Summe der Artikel ergibt sich daraus eine umfassende Darstellung der gesamten Region und der Bedeutung der Passtrasse. Die Artikel sind teilweise reich bebildert und neben ausführlichem Kartenmaterial werden auch Statistiken grafisch ausgewertet. Dadurch dass jeder Artikel von einem anderem Autor geschrieben wurde und dabei das Augemerk jedes Historikers auf einem anderen Schwerpunkt lag, bietet dieses Buch eine facettenreiche Sammlung über die Geschichte der Via Claudia Augusta. Wir vergeben für dieses Buch 5 von 5 Punkten was einer uneingeschränkten Kaufempfehlung entspricht. Autor: Mag. Michael Fritz |



Loose, Rainer (HRSG): Von der Via Claudia Augusta zum Oberen Weg, Leben an Etsch und Inn. Westtirol und angrenzende Räume von der Vorzeit bis heute; Schlern Schriften Nr. 334, Universitätsverlag Wagner. ISBN3-7030-0421-5, gebunden