| Innsbruck |
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Seite 4 von 19 Den genauen Zeitpunkt der Stadterhebung kann man Heute nicht mehr eruieren, er lag aber wahrscheinlich zwischen 1187 und 1204. Der Name Innsbruck wird jedenfalls erstmals im Jahre 1187 urkundlich genannt. 1230 wurde eine Münzstätte in der Stadt errichtet. Als Stadtherrn haben die Grafen von Andechs eine Burg innerhalb der Stadtmauern errichten lassen, welche sich am Platz der späteren Innkaserne stand.Nach dem Aussterben der Grafen von Andechs kam Innsbruck in den Besitz der Grafen von Tirol, die ihren Stammsitz jedoch nicht in die Stadt am Inn verlegten, sondern weiterhin in Meran residierten. Stadtverwaltung im Mittelalter
1180 findet sich in den Urkunden erstmals ein Richter von Innsbruck, der mit fünf Beisitzern die Stadtverwaltung innehatte. In der Stadtrechtsurkunde von 1239 wurde festgelgt, dass dieses Amt nur im gegenseitigen Einvernehmen zwischen Stadtherrn und Bürgerschaft vergeben werden konnte. 1267 findet sich erstmals ein Siegel. Zwischen 1263 und 1288 wurde die Münzprägung wieder eingestellt, vor allem der Bischof von Augsburg versuchte mit allen Mitteln diese zu beenden, da die Innsbrucker Münzen eine starke Konkurrenz darstellten.
![]() Lauben Nachdem 1286 erstmals eine Kirche in Hötting urkundlich genannt wurde, wurde 1275 das Kirchlein St. Barthlmä genannt, welches sich innerhalb des Stadtgebietes befand. Einen Ausbauschub erhielt Innsbruck 1281durch den Erwerb des Vorstadtgebietes durch Meinhard II., wodurch die Stadt sich weiter ausdehnen konnte. Es wurde nicht der Grund selbst erworben, sondern nur die Gerichtshoheit. Als Gegenleistung erhielt Wilten eine Zollbefreiung für Wein im Umfang von 60 Saumpferden. Diese Erweiterung ging bis etwa zum heutigen Alten Landhaus.
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