| Rum |
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1611/12 wurde Rum, wie viele andere Gemeinden zwischen Schwaz und Innsbruck, von einer Pestepemdie heimgesucht, wie eine Gedenkkapelle am Aurain belegt. 1775 wurde in Folge der von Maria Theresia und Joseph II. eingeführten Schulpflicht Unterricht abgehalten, dem 1818 der Neubau einer Schule folgte. Während des Tiroler Freiheitskrieges von 1809 gehörte Rum zur Kampfzone, wie sieben Einschüsse an einem Bild des Hl. Antonius an der Fassade der Marienkapelle zeigen. Als im Jahre 1848 infolge einer versuchten Revolution der Aufenthalt in Innsbruck für einige Habsburger Prinzen zu gefährlich schien, wurden sie nach Rum evakuiert. Heute erinnert noch das Kaiserkreuz an diese Ereignisse. Der erste Weltkrieg forderte bei der männlichen Bevölkerung des Ortes 23 Todesopfer an den verschiedensten Fronten. Nach dem Anschluss Österreichs an Hitler Deutschland 1938 wurde viel Grund enteignet und ein Militärlager errichtet. Nach der Befreiung übernahmen die Franzosen diese Einrichtung als Kriegsgefangenenlager. 1953-55 nutzten die Amerikaner die Kaserne für eine Nachschubeinheit. Nach 1955 wurde auf diesem Gebiet eine Siedlung errichtet. Das Dorfbuch von Rum wurde in den letzten Jahren zum Großteil digitalisiert und kann unter folgender Adresse betrachtet werden: http://www.dorfbuch.de/ Kirchengeschichte Bereits in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde in Rum eine erste Kirche zur Hl. Margarethe errichtet. Rum war zu dieser Zeit Teil der Urpfarre Thauer. Berühmte Persönlichkeiten Martin Schmalzl (Autor: mf) |



Rum wurde bereits in vorrömischer Zeit besiedelt, wobei wahrscheinlich die terrassenartige Anlage der Felder und Äcker in dieser Zeit bewerkstelligt wurde. Erstmals wurde Rum im Jahre 1155 als „Rumme“ in einer Urkunde des Klosters Polling urkundlich erwähnt. In der 2. Hälfte des 13. Jahrhundert wurde der erste Kirchenbau errichtet, 1337 das erste Mal erwähnt wurde. Zu dieser Zeit war Rum Teil der
Urpfarre