| Kolsass |
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Bereits um 800 n. Chr. befand sich in Kolsaß eine Neben der Landwirtschaft war einige Jahrhunderte hindurch auch der Bergbau eine wichtige Erwerbsquelle, vor allem im Weiler Mühlbach: Vom 14. bis ins 16. Jahrhundert wurde Eisenerz in Schmelzhütten verarbeitet und im 16. und 18. Jahrhundert wurde Gold gewaschen. Bis 1943 war die Gemeinde Weer ein Teil von Kolsaß. Kirchengeschichte Kolsaß stellt eine der Urpfarren Tirols dar. Diese Pfarren umfassten meist größere Landstriche, an Kolsaß waren folgende Orte angeschlossen: Weer, Pill, Weerberg, Wattens und Volders. 1233 wurde erstmals ein Pfarrer in Kolsass urkundlich erwähnt. 32 Jahre später wurde die Pfarre dem Kloster St. Georgenberg übergeben. Kirche zu Mariä Himmelfahrt Der ursprünglich romanische Bau wurde im 14. Jahrhundert in gotischem Stil umgebaut. Im 17. Jahrhundert wurde das Langhaus vergrößert. Autor: Mag. Michael Fritz |



Ortsteile: Kolsaß, Mühlbach
Urpfarre