| Inzing |
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Eine urgeschichtliche Walburg wird im Bereich der „Burcht" vermutet, jedoch konnte eine solche bis heute nicht durch Funde nachgewiesen werden. Während des Freiheitskampfes von 1809 nahmen die Inzinger Schützen an den Schlachten am Bergisel teil, wo sie es als einzige Schützenkompanie schafften, eine Französische Regimentsfahne zu erbeuten. Diese wurde später dem Landesmuseum Ferdinandeum übergeben. Nach dem ersten Weltkrieg wurde sie von Inzingern dort entwendet und im Dorf versteckt, bis sie wieder an das Museum kam. Dasselbe ereignete sich auch nach dem Zweiten Weltkrieg. Durch den Enterbach wurde Inzing im Laufe der Jahrhunderte oft von Muren und Überschwemmungen heimgesucht, wodurch einige alte Bauernhäuser heute ihren Eingang im ehemaligen 1. Stock haben, da das Bodenniveau sich durch diese Katastrophen so erhöht hat. 1974 wurde Inzing mit Hatting vereinigt, jedoch wurden die beiden Gemeinden 1994 wieder getrennt. Kirchengeschichte
Ursprünglich war Inzing Teil der Kirche zum Hl. Petrus (Pfarrkirche) Ein Gotteshaus wird erstmals in Inzing im Jahre 1260 erwähnt, wobei es sich um eine Kapelle handelte. Dies wurde in den Jahren 1310 und 1451 vergrößert und umgebaut, bevor die Kirche 1777-79 im barocken Stil neu gebaut wurde. Eine Besonderheit ist das Deckengemälde in der dritten Kuppel, welches die Schlacht von Lepanto darstellen soll. Es wurde eine Feldschlacht dargestellt, obwohl es sich hierbei um eine Seeschlacht gehandelt hat. Berühmte Persönlichkeiten aus Inzing: Klotz, Edmund Geb. 25.15.1850 in Inzing, gest. 4.6.1929 in Wien Seine Ausbildung erhielt Edmund Klotz bei seinem Vetter Gottlieb Klotz in Imst, bevor er an die Wiener Akademie ging. Nach seinem Studium ging er nach Florenz und Rom und kehrte 1891 nach Wien zurück. Zu seinem Schaffen zählen eine große Anzahl an Porträtbüsten und auch Grabdenkmäler. Eine seiner bekanntesten Skulpturen ist die Adolf Pichler Statue in Innsbruck. Autor: Mag. Michael Fritz |



Ortsteile: Inzing, Toblaten, Eben, Hof, Moos, Schindeltal
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