| Hall in Tirol |
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Seite 6 von 8 Kirchengeschichte
Ursprünglich war Hall Teil der Haller Damenstift Das Haller Damenstift 1570 wurde durch die Schwestern Ferdinands II., Magdalene, Helene und Margarethe, gegründet und in den Gebäuden der ehemaligen Münzprägung im Ansitz Sparberegg angesiedelt. Durch Schenkungen und wirtschaftliche Aktivitäten wurde der Orden bald schon zum größten Grundbesitzer in Tirol. Ihr Vermögen ermöglichte die Errichtung von Schulen, Kirchen und Ansitzen. Neben kulturellen Aktivitäten, galt das Stift auch als einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren von Hall. 1783 wurde das Kloster aufgelassen und der Besitz ging an den Staat. Das Stiftsgebäude wurde zusammen mit der Kirche in den Jahren 1691/92 barockisiert, jedoch konnte der Innenhof seine Renaissanceform erhalten. Jesuitenorden Der Jesuitenorden kam auf Gesuch der Stiftsdamen nach Hall, um das von ihnen gegrüpndte Gymnasium zu betreuen. 1573 begann der Orden seinen Schuldienst, wobei in dieser Zeit auch das Kloster und die Jesuitenkirche errichtet wurden. 1773 wurden die Jesuiten vertrieben und die Kirche 1806 profaniert. Franziskanerorden 1635 wurde in Hall ein Franziskanerkloster gegründet, welches sein erstes Ordenshaus im Ansitz Scheibenegg erhielt. 1644 wurde außerhalb der Stadtmauern ein neues Ordenshaus mit Kirche errichtet. Nachdem die Jesuiten 1773 aus Hall vertrieben worden waren, übernahm der Franziskanerorden die Leitung des Haller Gymnasiums.
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