| Gries im Sellrain |
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Der Begriff Gries findet sich erst im 17. Jahrhundert, jedoch ist die Siedlungstätigkeit in dieser Region viel älter. So wurden einige Höfe im heutigen Ortsgebiet in einer Aufzählung des Jahres 1313 erwähnt, wobei die Ortschaft Marendebach bereits 1254 erstmals urkundlich genannt wurde. 1629 wurde in den Akten des Gerichtes Axams der Gerichtsbezirk auf drei Zehente aufgeteilt, wobei einer der „Hintere Zehent Sellrain" genannt wurde, der auch als „auf dem Griesen" bezeichnet wurde, was etwa „Schotterfläche" bedeutete.
Ursprünglich gehörte Gries zur Kirche zum Hl. Martin (Pfarrkirche) 1733-35 wurde unter der Patronanz und Finanzierung des Stiftes Wilten eine Kirche in Gries im Sellrain errichtet, welche im Rokoko Stil gestaltet wurde. (Autor: MF) |



Ortsteile: Unter Marendebach, Ober Marendebach, Bichl, Taxach, Obergries, Reichenhöfe, Dorf, Juifenau, Narötz
Urpfarre