| Axams |
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Seite 2 von 3 Kirchengeschichte:
Axams war in karolingischer Zeit eine Reichspfarre beziehungsweise Urpfarre und umfasste Axams, Götzens, Kematen, Oberperfuss, Sellrain, Gries, Zirl und Reith bei Seefeld. 1359 übergab der Bischof von Brixen die Patronatsrechte der Pfarre der Dompropstei Brixen und diese hatte diese bis zur Säkularisierung unter Josef II. 1803 in deren Besitz. Kirche zum Hl. Johannes dem Täufer (Pfarrkirche) Die ursprüngliche romanische Pfarrkirche, die erstmals 1214 urkundlich erwähnt wurde, wurde 1498 gotisiert und 1732 – 34 unter Anton Burglechner neugebaut, nur der Kirchturm blieb erhalten. In den Jahren zwischen 1954 – 58 wurde die Pfarrkirche restauriert. Die an die Sakristei angebaute St. Michaels-Kapelle ist noch im romanischen Stil erhalten. Hier ist auf dem Altarblatt von Peter Witting (1718) zu erkennen, wie die Kirche vor dem Umbau von 1732-34 ausgesehen hat. Unter der St. Michaelskapelle in der Gruft befindet sich die St. Wilgefortis-Kapelle aus dem Jahre 1660, die früher auch als Wallfahrtskapelle genutzt wurde. Axams besitzt eine lange Tradition des Krippenbaus und Krippenschnitzens. Die Kirchenkrippe wurde 1727 zum ersten Mal erwähnt. Für die Lindenkapelle stellte Kirchebner 1774 eine Fastenkrippe her. 1909 wurde ein eigener Krippenverein gegründet.
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