| Mauls* |
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Mauls war Jahrhunderte hindurch eine selbstständige Gemeinde und wurde erst 1929 der Gemeinde Freienfeldbeigefügt. Deshalb wird dieser Ortsteil hier nochmals aufgeführt Mauls war schon im römischer Zeit besiedelt, wie archäologische Funde belegen. So wurde bereits 1589 auf dem Schneeberg ein Mithras Relief von Hirten gefunden, welches ins Tal gebracht und am Zollhaus montiert wurde. Heute befindet es sich in Sterzing. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Mauls im Jahre 990, als Albert von Stilfes seine Besitzungen in Stilfes, Mauls und Niederried dem Bistum Brixen vermachte. Welfenstein Erstmals urkundlich erwähnt wurde eine Festung mit diesem Namen im Jahre 1271, wobei der Bau wahrscheinlich aus dem 12. Jahrhundert stammte. Zur Zeit der Erwähnung war die Anlage im Besitz des Otto Welf, der dem Geschlecht der Edlen von Welfsberg angehörte. Über die genaue Form der ursprünglichen Anlage ist wenig bekannt, da sie im 19. Jahrhundert neu errichtet wurde. 1470 kam sie in den Besitz der Niederlassung des Deutschen Orden in Sterzing. Um 1600 war sie bereits so verfallen, dass Oswald von Wolkenstein sie als „ain alt zerfallens Burgstall“ bezeichnete. Im 18. Jahrhundert war das Gemäuer bereits so zerfallen, dass man es als Baumaterialquelle verwendete. 1893-97 wurde durch den Innsbrucker Maler Edgar Meyer ein neues Schloss errichtet, welches den romantischen Vorstellungen der damaligen Zeit entsprach. Infolge der Besetzung Südtirols durch italienische Truppen 1918 wurde die Burg niedergebrannt, wobei viele Kunstgegenstände vernichtet wurden. Kirchengeschichte Ursprünglich war Mauls Teil der Kirche zum Hl. Martin (Pfarrkirche) 1345 wurde erstmals eine Kirche in Mauls erwähnt, wobei schon 1433 ein Neubau folgte. Die bis heute in Mauls stehende Kirche wurde in den Jahren zwischen 1827-29 errichtet. Vom Bau aus dem 15. Jahrhundert ist nur mehr der Turm erhalten. (Autor: MF) |



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