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Seite 4 von 5 Schloss Maretsch
Ursprünglich war das heutige Schloss Maretsch eine Burg mit einem Wassergraben, welche zur Sicherung des Talkessels errichtet wurde. Erbaut wurde sie von am Beginn des 13. Jahrhunderts von einem ansässigen Adelsgeschlecht (Berrthold von Bozen), wobei der Bergfried bereits 1194 aufgemauert wurde. Benannt wurde dieses Geschlecht infolge des Burgbaues nach dem Namen des Bauwerkes: von Maretsch. Im 14. Jahrhundert starb diese Familie aus und die Burg kam an die Reifer, welche sie 1464 an Erzherzog Sigismund verkauften. Drei Jahre später wurde das Gemäuer an die Herrn von Römer weiterveräußert. Diese Familie gab dem Schloss sein heutiges Aussehen: 1562-70 wurden die Eckrondelle, der Torraum und Verbindungsmauern neu errichtet. Des Weiteren wurde der Palas vergrößert.
1581 kam das Schloss an die Freiherrn von Hendl, welche sie wieder an das Stift Stams verkauften. Über den Erzbischof von Salzburg und die Gräfin Sarnthein wurde die Anlage vom Staat gepachtet, welcher 1851 ein Zeughaus daraus machte. Schloss Klebenstein Über die Entstehung dieser Anlage ist nichts bekannt, jedoch ist ein Adelsansitz seit dem 13. Jahrhundert nachweisbar. Zu dieser Bauepoche zählen heute nur mehr der große viereckige massive Turm und die ihn umgebenden Mauern. In den Kellergewölben entdeckte man Reste eines ehemaligen kleinen Wohnhauses. Im 15.Jahrhundert übernahmen die Herrn von Schidmann den Besitz, unter deren Herrschaft die Anlage in ihre heutige Form gebracht wurde. Die Ringmauer mit Schießscharten, der Torkomplex mit Zinnen, den zweiten Turm und an der Südseite einen viereckigen Pavillion. Die Anlage wechselte in weiterer Folge oftmals den Besitzer und wird heute noch bewohnt. Burg Haselberg
![]() Haselburg 2001-2002 wurde die Burg renoviert, wobei versucht wurde den Palas wieder zu rekonstruieren, um der Anlage die alte Form wiederzugeben. Des Weiteren wurden Mauern aus dem 18. Jahrhundert entfernt. Burg Ried Über die Entstehung der Wehranlage ist nichts bekannt, jedoch ist ein Interesse der Herrn von Wangen um 1200 an der Anlage belegt. Diese bauten dann zu Beginn des 13. Jahrhunderts die Anlage um, indem sie die Burg um einen Palas, einen Zwinger und eine Kapelle erweiterten. Der Bergfried scheint aus der ursprünglichen Wehranlage zu stammen und ist 40 Meter hoch. Da die Burg auf keinem hohen Felsen errichtet wurde, war sie durch einen Wassergraben, der durch die Talfer gespeist wurde umgeben und konnte in ihrer Geschichte als eine der wenigen Burgen Tirols nie erobert werden. Die Anlage kam in späterer Folge an den Landeherrn und wurde oftmals als Lehen neu vergeben. Sie wird heute noch bewohnt,
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