| Hainzenberg |
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1303 und sechs Jahre später 1309 wird Hainzenberg erstmals urkundlich als „Haitzenperch“ erwähnt. Der Ursprung des Ortsnamens ist bis heute nicht eindeutig zu eruieren. Bedeutung erlanget der Ort vor allem durch seine strategische Lage, da die kürzeste Verbindung von Zell am Ziller ins Erzbistum Salzburg durch das Ortsgebiet führte. Die Bedeutung des Weges wird dadurch deutlich, dass bereits 1350 der Irmstallhof am Gerlosberg als Zins den Weg von Hainzenberg nach Gmünd erhalten musste. Dazu kam die Entdeckung einer Goldader, welche 1506 bereits mit einem Bergwerk abgebaut wurde, wie Urkunden belegen. Zu Beginn des 17. Jahrhundert war der Bergsegen so angestiegen, dass es beinahe zu einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Salzburg und Tirol um die Schürfrechte gekommen wäre. 1427 war zwischen Tirol und Salzburg eine gemeinsame Nutzung der Silber- und Goldressourcen des Zillertales vereinbart worden. Doch gerade diese Aufteilung scheint immer wieder Anlass gegeben zu haben, Konflikten immer wieder aufflammen zu lassen In einem Steuerkataster von 1779 wird Hainzenberg als Hauptmannschaft des Pflegegerichts Zell angeführt. Aus dieser politischen Einrichtung entwickelte sich im 19. Jahrhundert die heutige politische Gemeinde. 1803 im Zuge der Säkularisierung des Erzbistums Salzburg kam das Goldbergwerk endgültig an Tirol. Doch bereits 1870 wurde der Bergbau aufgrund von Unrentabilität eingestellt. 1996 wurde in den Stollen ein Schaubergwerk eingerichtet. Kirchengschichte: Hainzenberg gehört bis heute zur Maria Rast am Hainzenberg (Autor: MF) |



Ortsteile: Bichl, Dörfl, Eggeweg, Enterberg, Gerlosstein, Innerberg, Lindenhöhe, Penzing, Schweiberweg, Talstraße
Urpfarre