| Hinterhornbach |
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Die genaue Entstehungszeit des Ortes liegt im Dunkeln, jedoch soll der Legende nach die Besiedelung durch Bauern aus dem Allgäu eingeleitet worden sein. Bekräftigt wird diese These durch eine Urkunde von 1315 in der die Herrn von Rettenberg aus Schwaben Höfe in Hinterhornbach dem Kloster Stams übertrugen. Die Landwirtschaft in diesem Gebiet war sehr armselig, wodurch Vorderhornbach für Stams mehr Kosten als Gewinn brachte. Aufgrund der klimatischen Bedingungen wuchs kein Getreide und zwischen November und Jänner war und ist dieser Ort ohne direktes Sonnenlicht. Es bot sich nur die Bewirtschaftung mit Viehhaltung an, welche aber zuwenige Einnahmen erwirtschaften konnte. Aus diesem Grund gab das Stift im Jahre 1610 sowohl die Bauern, als auch die Höfe frei um sich damit der Verpflichtung der Getreidelieferungen zu entledigen. 1768 wurde das erste Schulhaus errichtet, in welchem nur in den Wintermonaten unterrichtet wurde, da die Kinder im Sommer zum Arbeiten nach Schwaben geschickt wurden. Unter bayrischer Herrschaft wurden Hinter- und Vorderhornbach zu einer Gemeinde vereinigt und somit die Aufteilung zu den Gerichten Ehrenberg und Aschau aufgelöst. 1883 wurde aus Hinterhornbach eine selbständige Gemeinde. Kirchengeschichte
Ursprünglich war Hinterhornbach Teil der Kirche zu Unserer Lieben Frau zum Guten Rat 1660 wurde eine Kapelle zu Unserer lieben Frau zum Guten Rat errichtet, deren Gnadenbild sich bald zu einem beliebten Wallfahrtsort entwickelte. 1761 wurde eine Kirche im Rokokostil errichtet. Autor: Mag. Michael Fritz Der ursprüngliche Artikel, den Sie bisher hier lesen konnten, wurde aufgrund der Einführung eines einheitlichen Schemas der Ortsgeschichten ausgetauscht. Sie können ihn aber weiterhin unter diesem Link aufrufen: Hinterhornbach. |



Ortsteile: Bretterhof, Gufel, Krummensteinhof, Schwandthof, Zipfelhof
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