| Kundl |
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Bereits in vorrömischer Zeit ist eine Siedlunsgtätigkeit nachzuweisen. 1973 wurde bei einer Schottergrube ein Gräberfeld aus der La Tène Zeit mit mehreren hundert Urnen gefunden. Dieser Beerdigungsort wurde auch schon in der Hallstattzeit und später unter römischer Herrschaft benutzt, wie spätere Grabungen ergaben. Man kann davon ausgehen, dass diese Ansiedelung dauerhaft war. Erstmals urkundlich erwähnt wird Kundl im Jahre 788 im
1160 wurden erstmals die Herrn von Kundl urkundlich genannt, welche die Kundlburg bewohnten. Entsprechend der Grenzen der Infolge einer starken Innflut wurde im 15. Jahrhundert ein Weistum verfasst, welches regelte, wie geschädigte Bauern durch Schwemmland entschädigt werden sollte. Daneben wurde auch das Fährrecht geregelt, wobei auf diverse Umstände genau eingegangen wurde. Im 15. Jahrhundert begann neben dem Bergbau in der Region auch das Hüttenwesen. Sowohl Kupfer als auch Silber wurden geschürft und geschmolzen. Im 16. Jahrhundert wurde der Versuch gestartet, in der Ache Gold zu waschen. 1658 wurde von Bartlmä Plank eine Brauerei eingerichtet, welche 1946 zur Biochemie umgebaut wurde. In dieser wurde 1952 erstmals Penicilin V hergestellt, welches oral einzunehmen war. Kirchengeschichte: Erstmals wurde Kundl im Indiculus Arnonis 788 erwähnt und dabei wurde auch eine Kirche genannt. Die Reste dieses Gebäude wurden später freigelegt. Bei Kundl handelt es sich um eine Urpfarre. Der heutige Widum wurde im Jahre 1576 errichtet. Pfarrkirche zu Mariä Himmelfahrt 1735 bis 36 wurde dieses Gotteshaus anstelle eines älteren Baues neu errichtet. Autor: Mag. Michael Fritz |



Ortsteile: Kundl, Liesfeld, Saulueg
Indiculus Arnonis