| Jochberg |
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Erste Funde aus der Zeit um 1500 v.Chr. legen den Schluss nahe, dass sich an der Kelchalpe ein frühhistorisches Zentrum des Bergbaues befunden hatte. Doch der Bergbau in der Region ist nachgewiesener maßen noch älter, wie 2 Schmelzhütten aus der Zeit um 3.000 v. Chr. belegen. Wie viele anderen Orte Tirols ist auch Jochberg eine Rodungssiedelung. Ausgegangen ist die Besiedelung vom Kloster Rott am Inn, welches den Siedlern, die sich das Land erst urbar machen mussten, besondere Rechte einräumte. Erstmals genannt wird Jochberg in einer Urkunde Kaiser Heinrichs IV. 1173, welche dem Kloster Rott dessen Besitz bestätigte. Als Grenzort bildete der Jochberg ab 1275 eine Nahtstelle zwischen Salzburg und Bayern. Ab dem 14. Jahrhundert stieg Jochberg zu einer Kreuztracht des Gerichts Kitzbühel auf. Im 15. Jahrhundert konnte Jochberg seine Dominanz über die umgebenden Ortsteile ausbauen und wurde zu einem Viertel. Um 1500 veränderte sich der Charakter Jochbergs grundlegend: anstelle der Landwirtschaft und des Verkehrswesens trat nun wiederum der Bergbau in den Vordergrund. Geschürft wurde vor allem in den Revieren Kelchalpe und Kupferplatte nach den Metallen Silber und Kupfer. Verhüttet wurde das Erz im Weiler „Hütten". Der Bergbau in dieser Region war bis 1926 in Betrieb, die Hütte bis 1874.
1504 kamen die Bergwerke unter der Regierung Kaiser Maximilians zu Tirol. Kirchengeschichte
Ursprünglich war Jochberg ein Teil der Kirche zum Hl. Wolfgang Erstmals erwähnt wurde ein Gotteshaus in Jochberg im Jahre 1465, wann dieses errichtet wurde ist nicht bekannt. 1748-50 wurde unter der Leitung von Kassian Singer eine neue Kirche im barocken Stil erbaut. Autor: Mag. Michael Fritz Der ursprüngliche Artikel, den Sie bisher hier lesen konnten, wurde aufgrund der Einführung eines einheitlichen Schemas der Ortsgeschichten ausgetauscht. Sie können ihn aber weiterhin unter diesem Link aufrufen: Jochberg |



Ortsteile: Astach, Bärenbichl, Ed, Filzen, Hütte, Jochberg, Jochbergwald, Mairhof, Oberhausen, Pschütt, Reith
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