| Hopfgarten im Brixental |
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![]() Wappen von Hopfgarten im Brixental
Schon sehr früh wurde Hopfgarten zum Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum des Brixentales, wobei die strategische Lage den Ort dafür prädestinierte, da er durch Schloss Itter vom Inntal her geschützt wurde. 1948 wurden die beiden Orte wiederum zur Gemeinde Hopfgarten vereinigt. Ruine Engelsberg Heute sind von der einstmaligen Festung nur mehr Reste von den Grundmauern erhalten, die zumindest die Ausdehnungen und die Form der Anlage rekonstruieren lassen. Die Burg wurde am Zusammenfluss der Windauer und Kelchsauer Ache erbaut. Wahrscheinlich befand sich an der Stelle zuvor eine urzeitliche Siedlung, worauf Reste eines Walls unterhalb der Burganlage hindeuten. Engelsberg war bereits vor 1234, dem Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung errichtet worden und gehörte dem Bistum Regensburg. 1380 kam die Anlage zusammen mit Hopfgarten zum Bistum Salzburg. Waren bisher die Herrn von Engelsberg, Dienstmannen von Regensburg, Herrn der Anlage, so setzten die die Salzburger Bischöfe ihre eigenen Pfleger ein. 1494 ließ Probst Bartlmä Hamerspach die Elisabethenkapelle unterhalb der Anlage errichten. 1526 infolge des Bauernaufstandes wurde die Festung durch Pinzgauer Bauern zerstört, worauf sie nicht mehr neu aufgebaut wurde. Von diesem Sturm war nur die Kapelle verschont geblieben, welche im 18. Jahrhundert barockisiert wurde, Außen aber konnte ihr gotisches Aussehen bewahrt werden und sch zu einem beliebten Wallfahrtsort einwickelte. Von der Anlage war bis 1880 noch der Bergfried bis ins erste Stockwerk erhalten, jedoch verfiel auch dieser Teil der Anlage. Kirchengeschichte
Hopfgarten gehörte zur Kelchsau gehörte wie Hopfgarten zur Urpfarre Brixen, wechselte später in die Abhängigkeit von Hopfgarten. 1851 wurde die Kirche zum Hl. Rupert eingeweiht und 1891 erhielt der Ort eine selbständige Pfarre. Kirche zu den Hl. Jakobus und Leonhard (Pfarrkirche Hopfgarten) Urkundlich erstmals erwähnt wurde dieses Gotteshaus im Jahre 1355, wobei bereits 1410 die Weihe eines Neubaues bezeugt ist. Ein weiteres Mal wurde der Bau 1480 neu errichtet. 1758-64 bekam die Kirche beim letzten Neubau ihre heutige Form. Autor: Mag. Michael Fritz |




Rodungssiedlung