Imst PDF Drucken E-Mail
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Kirchengeschichte

Bereist um 1267 wird ein Pfarrer von Imst erwähnt. Imst war eine Urpfarre und umfasste das Gebiet des Imster Gerichts.

Laurentiuskirche
Die Laurentiuskirche befindet sich am Kalvarienberg, dem „Bergl“ und ist die älteste bekannte Kirche Tirols. Sie ist als romanischer Saalbau erhalten. Ihren Ursprung liegt im 5. Jh. was auf eine der ältesten Christengemeinden Tirols hinweist. 1960 wurde eine Platte mit dem Christusmonogramm, welche aus der Frühzeit stammt, gefunden. Bei weiteren Ausgrabungen stieß man auf den Grundriss einer Apsidenkirche aus dem 5. Jh. und auf die Reste einer Holzburg aus dem Frühmittelalter. Die Fresken in der Kirche, die die Krönung Marias, die Heilige Barbara und den Patron der Kirche, den Heiligen Laurentius darstellen, wurden um 1370 gemalt. Das einstige Hochaltarbild „Himmelfahrt Mariens“ aus der Pfarrkirche Imst befindet sich ebenfalls hier an der Kirchenrückwand und stammte von Ignaz Keil (1784).

Johanneskirche
Diese Kirche wurde bereits im 13. Jh. erwähnt, brannte aber 1831 bei dem Großen Brand ab und anstelle der ursprünglich gotischen wurde eine neoromanische Kirche gebaut.

Imster Bergl
Das Imster Bergl befindet sich am Eingang zur Rosengartenschlucht, in welche Häuser hineingebaut sind. Seit jeher ist das Bergl Schauplatz von Prozessionen. In diesem Zusammenhang wird auch erzählt, dass es früher der Brauch war, bei der Prozession übers Bergl einen hölzernen Esel, auf dem das Jesuskind thronte, mitzuführen. Als einmal die Räder des Wagens brachen, stürze der Esel und Jesus das Bergl hinunter, durch einen Kamin und landete schließlich in einem Kessel mit Suppe, von der schließlich jeder essen wollte.

Pestkapelle zum Heiligen Rochus
Die Kapelle wurde 1674 nach dem Ende der Pestepidemie oberhalb der Rosengartenschlucht von dem Imstern erbaut und 1687 eingeweiht.

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
An der heutigen Stelle stand eine andere Kirche, die sich bis ins Jahr 1304 zurückverfolgen lässt. Bei Renovierungsarbeiten wurden 1970 die Mauerreste der ursprünglichen Pfarrkirche entdeckt. 1350 wurde sie vergrößert und neu geweiht. Ende des 15. Jh. wurde die heutige Pfarrkirche im spätgotischen Stil erbaut.
Wegen des Bergbaus konnten sich die Imster eine im Verhältnis zur Marktgemeinde zu große Kirche leisten. Im Laufe der Zeit wurden Veränderungen vorgenommen, wie zum Beispiel die Leuchter, das Gewölbe wurde barockisiert. Im Zuge der Neugotik und bei der letzten Renovierung 1970 versuchte man das gotische Element wieder besonders hervorzuheben.
Der Turm misst 84.5 Meter und ist somit der Höchste in Tirol.

Michaelskapelle:
Die spätgotische Doppelkapelle befindet sich am Friedhof und wurde erstmals 1471 erwähnt. Das Untergeschoß dient als Totenkammer. 1956 wurde sie als Kriegergedächtniskapelle restauriert.

Kapuzinerkloster
Das Kloster wurde 1680 gegründet und die Kirche 1682 eingeweiht. Das Kloster sowie die Kapuzinerkirche zum Hl. Josef wurden beim großen Brand von 1822 vollständig vernichtet. Daraufhin wurde 1825 eine neue Kirche mit nur einem Schiff gebaut. Auf der nördlichen Seite befindet sich eine Marienkapelle. Der Hochalter stammt von Josef Kranewitter und zeigt die Heilige Familie auf der Flucht.

Spitalskapelle der Barmherzigen Schwestern
Sie war ursprünglich die Hauskapelle der Fabrikantenfamilie Strele, nach dem finanziellen Ende des Betriebes und dem Großbrand von 1822 erwarb Pfarrer Stefan Krismer die vom Feuer heimgesuchte Kapelle und gründete hier ein Kloster. Das Außenbild des Klosters ist rein barock. 1834 bezogen die Schwestern das Haus und betreuten Alte und Gebrechliche



 

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