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  • Hart im Zillertal

    Wappen von HartOrtsteile: Hart, Helfenstein, Holdernach

    Wahrscheinlich entstanden um das Jahr 1000 im heutigen Ortsgebiet mehrere Rodhöfe. Siedlern wurde das Gebiet zugewiesen und diese mussten die Rodungsarbeiten selbst durchführen. Als Gegenleistung erhielten die Höfe mehr Rechte als andere.

    Der bedeutendste Grundherr jener Zeit war das Erzbistum Salzburg, welches zirka 20 Höfe in seinem Besitz hatte. Daneben betätigte sich das Kloster Herrenchiemsee ebenfalls als Grundherr.

    Erstmals wurde Harterberg um 1100 als „mons Hardarius" urkundlich genannt, Hart selbst 25 Jahre später. Es wird angenommen, dass in Helfenstein die beiden Brüder Bartlme und Ulrich Kolb eine Burg ohne Zustimmung des Landesherrn, des Erzbischofs von Salzburg, errichtet hatten, welche daraufhin im Jahre 1290 im Auftrag des Bischofs geschliffen wurde.

    Ab 1400 finden sich Aufzeichnungen in denen Hart als Teil des Amtes Fügen genannt wurde.

    Seit 1779 waren die heutigen Ortsteile Helfenstein und Holdernach Hauptmannschaften von Fügen, wurden aber 1811 mir Hart vereinigt.

    Neben der Landwirtschaft war Hart wirtschaftlich vom Holzbau dominiert, wobei sich im Ortsgebiet auch Kohlemeiler befanden, in welchen Holzkohle produziert wurde.

    Kirchengeschichte

    Ursprünglich gehörte Hart im Zillertal zur Mutterpfarre  Zell, erhielt aber im Jahre 1604 ein Vikariat und wurde, was eine Besonderheit darstellt 1675 bereits zur selbständigen Pfarre.

    Kirche zum Hl Bartholomäus (Pfarrkirche)

    Die erste Kirche wurde im Jahre 1468 erstmals urkundlich erwähnt, wobei dieses Gotteshaus im Jahre 1734/35 einem Neubau weichen musste, die Mauern des Chores blieben jedoch erhalten.

    Wallfahrtskirche zu Maria Reinigung

    Der Legende nach wurde an dieser Stelle eine Marienerscheinung offenbart, in der Maria die Windeln im Bach wusch. Aus diesem Grund wurde dem Wasser eine heiltätige Wirkung zugeschrieben. 1671-777 wurde das Gotteshaus errichtet, wobei dass Innere schlicht gestaltet wurde.

    Autor: Mag. Michael Fritz/Mag. Isabella Fritz-Egg

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    Autor Geschrieben von: Mag. Isabella Fritz-Egg
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