• Rottenburg Projekt
      • Home
      • Orte
      • Burgen
      • Personen
      • Kirche
      • Thema
      • Ansichten
      • Rezensionen
      • Ortsgeschichte

      • Nordtirol
      • Südtirol
      • Osttirol
  • Schwoich

     
    Wappen von SchwoichTopografisches: Schwoich liegt auf einer Anhöhe - rechts des Innflusses
    zwischen dem Kurort Bad Häring und der Stadt Kufstein -genannt die "Schwoicher Höhe", verteilt auf die Gemeinden Kirchbichl. Bad Häring und Schwoich.
    Schwoich ist eine typische Streusiedlung, bestehend aus ei­nem kleinen Dorfkern (Kirche, Gemeindeamt, Volksschule (mit Kindergarten, einem Mehrzweckraum, Ortsbücherei, Ablage der städt. Musikschule Kufstein),Pfarrhof, zwei Gasthöfe und ei­nem SPAR-Geschäft) umgeben von 6 Fraktionen. Schwoich ist eine markante Rodungsgemeinde. Frühnennungen: Sweng, Swiuch mit einer indogermanischer
    Sprachwurzel; Hinweis auf nasse, moorige Böden. Rodungsnamen: z.B.Ried, Gschwent, Moosheim(ham),Wied. Bedingt durch die starke Bautätigkeit (Zuzug aus Kufstein) wachsen die einzelnen Fraktionen immer mehr zusammen.
    Daten: 1042: Erstnennung in den Ebersberger Urkunden.
    1280: erste urkundliche Erwähnung einer Seelsorge laut ei­nes Ablaßbriefes.
    1390: erste Nennung einer St. Ägydius-Kirche. 1430: die ersten Seeoner-Urbarien weisen Besitztümer in Schwoich (Sweng) aus.
    1607: die Kirche in Schwoich wird zum Vikariat erhoben.
    t 1650: das Erzdiakonat Herrenchiemsee stellt die Priester
    für die Mutterpfarre Kirchbichl und die Vikariate Schwoich, Häring und Wörgl.
     
    1795: Der Botaniker und Hilfspriester von Schwoich Franz Berndorfer wird als der Vermutliche Erstbesteiger des "Scheffauers" (im Kaisergebirge) genannt; starb 33-jährig in Kirchbichl.
    1796: Der in Schwoich gebürtige Bild- u. Herrgottschnitzer Kaspar Bichler ist 1861 in Kufstein gestorben; ein begnadeter Künstler, weitum bekannt und geschätzt.
    1835: Der gefeierte Opernsänger Josef Bletzacher ist als Lehrerssohn in Schwoich geboren; starb 1895 in Mün­chen.
    1842: Franz und Anton Kink sind die Begründer der österr. Zementindustrie - Kalk-u.Mergelsteinbrüche (Brenn­öfen) im Gremmtal ("Rußland") am Rande des Gemeindegebietes.
    1877: Gründung der Schwoicher Bundesmusikkapelle.
    1891: Schwoich wird selbständige Pfarre, somit Loslösung
    von der Mutterpfarre Kirchbichl, ein schwieriges Un­terfangen.
    1891: Gründungsjahr der Schwoicher "Sängerrunde".
    1895: Gründung der Raiffeisenbank Schwoich.
    o
    1898: Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.
    1311/12: Bau einer dreiklassigen Volksschule; heute Ge. meindearnt.
    1945: Schwoich blieb weitgehend vom Zweiten Weltkrieg verschont; vom Flüchtlingswesen stark betroffen.
    Ab 1960: Beginn einer großen Bautätigkeit - innerer Strukturwandel.
    1966: Bau der Transalpinen Ölleitung (TAL)quer durch die Gemeinde.
    1969: Eröffnung der neuen Volksschule - offen für die Ge­meinde: Erwachsenenschule, Gemeinde-Chronik, Mehrzwecksaal, Kindergarten, Musikschule, Bücherei. Probelokal für die Bundesmusikkapelle, Kleinkaliberstände und Schützenheim für die Schützengilde.
    1973: Verleihung des Gemeindewappens durch die Tiroler
    Landesregierung; symbolische Darstellung eines Kalk­brennofens
    1974/75: Vergrößerung der Pfarrkirche mit einer Unter­kirche (Leichenhasse) und eines, neuen Friedhofsteil nach den Plänen von Arch. Prof. Dr. Clemens Holzmeister.
     
    1994: Einweihung der neuen Kirchenorgel.
    1998: Eröffnung des Naturbadesees "Bananensee".
    Kommunale Einrichtungen: Mehrzwecksaal für 300 Personen in der VS,
    Seniorenstube, Jugendtreff, Gemeindebücherei, Gesundheits­und Sozialsprengel, Pflege-und Altersheimplätze, betreutes Wohnen, Seniorenheimplätze.
    Kulturelle Veranstaltungen: Platzkonzerte im Sommer, Aufführungen der Theaterrunde, Erwachsenenschule (Vorträge, Kurse u.a.), Lichtbildervorträge, Ballveranstaltungen, Konzerte der Sängerrunde und der BMK, Kirchenkonzerte u.a.
    Freizeit und Sport: Badesee, Fußballplätze, drei Tennisplätze, Skilift, Wanderwege, Langlaufloipen, Rodelbahn, Asphalt-u. Eisstockschießen, KK-Schießstand mit Schützenheim.
    Sehenswürdigkeiten: Schwoich trägt die Bezeichnung "Erholungsdorf", Pfarrkirche, alte bäuerliche Anwesen, Kapellen, Wegkreuze, Zementmuseum bei der Schwoicher Brücke, historische Locherer-Kapelle, Pesgrab zu "Rechau" u.a.
    Tourismus im Winter und Sommer: Erholungs -u. Wanderdorf, Tourismusbüro, dem Fremdenverkehr sind Grenzen gesetzt!
    Persönlichkeiten: Ehrenbürger der Gemeinde:
    Pfarrer i.R.KR Franz Hausberger, Prof. GSR Fritz Kirchmair u. Altbürgermeister ÖR Josef Thaler.
     
    Zusammengestellt vom Orts-Chronisten Prof.OSR Fritz Kirchmair,Schwoich
  • Impressum
  • Kontakt
  • Team
  • Sitemap