| Jochberg |
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Das dem Hl. Wolfgang geweihte Gotteshaus von Jochberg war eine Filialkirche der Im Herzen des Kitzbüheler Alpenpanoramas liegt auf sonniger, nebelfreier Höhe der Erholungsort Jochberg. Der Ort verfügt im Sommer über ein markiertes Spazierwegenetz von über 60 km, außerdem steht dem Sommergast ein von Mai bis September geheiztes Schwimmbad zur Verfügung. Im Winter zählt Jochberg mit seinen modernen Liftanlagen, seiner maschinellen Pistenpflege und den Übungsliften sowie seinen über 30 verschiedenen Naturabfahrten zu den schönsten Wintersportorten Österreichs. Die klimatisch bevorzugte Lage, das Netz sonniger Wanderwege, gesellschaftliche und sportliche Veranstaltungen bilden die Grundlage für abwechslungsreiche Urlaubstage. GLÜCK AUF! Vor 3000 Jahren schon wurde in der Gegend um Jochberg nach Kupfer gegraben. Dies bezeugen zahlreiche Funde von vorzeitlichen Schmelzplätzen, Halden und Werkzeugen. 1447 wird der Bergbau in unserem Bezirk erstmals schriftlich erwähnt. Unter Kaiser Maximilian kamen 1504 unsere Bergwerke zu Tirol. Berggerichtsort war Kitzbühel. Dem Landesfürst musste als Zins das sogenannte Fronerz entrichtet werden. Um 1447 entstand der Bergbau Kupferplatte. 1830 waren bereits 16 km Strecken und 2 km Schächte angelegt. Im Jahr 1874 wurden 124 Tonnen Kupfererz gewonnen. 160 Bergleute fanden Arbeit und Brot. Bis 1874 wurde in Jochberg das Erz auch verhüttet. Am 31. Juli 1926 wurde in der Kupferplatte die letzte Schicht gefahren, der Betrieb eingestellt. KOMMUNALE UND WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG DER LETZTEN 50 JAHRE 1958 Neubau des Gemeindehauses mit Feuerwehrzeughaus. Neben dem Gemeindeamt werden auch der Gendarmerieposten, die Bank, das Postamt, der Arzt und das FVV-Büro untergebracht. 1959 Errichtung des Sesselliftes "Wagstätt" durch die Bergbahn AG Kitzbühel, es folgen 1963 der Schlepplift "Hausleiten", 1967 der Schlepplift "Wurzhöhe", 1976 der Schlepplift "Talsen" und 1979 die Schlepplifte "Bärenbadkogel I und II". 1962 Bau der Aufbahrungshalle und Friedhofserweiterung. 1963/64 Das Waldschwimmbad Jochberg entsteht. Generalsanierung in den Jahren 1994/95. 1971/72 Errichtung des neuen Volksschulgebäudes mit Kindergarten und Turnsaal. 1978 Im Vereinsheim (Alte Volksschule) wird das Bergbau- und Heimatmuseum eröffnet. 1979 Beginn der Ortskanalisation. 1984/85 Die B 161 - Pass-Thurn-Bundesstraße - wird im Bereich Jochberg-Wald ausgebaut. 1988-90 Bau des Trinkwasser-Hochbehälters "Vorderreith". 1988 Errichtung der Eigentumswohnanlagen "Wagstättbichl" und 1993 "Kupfstattfeld". 2000 Bau des neuen Feuerwehrzeughauses mit Gendarmerieposten und Bergrettung. Quelle: Gemeinde Jochberg |



Die Siedlung Jochberg wird 1073 erstmals in einer Urkunde Kaiser Heinrichs IV. erwähnt, mit welcher er dem Kloster Rott am Inn seinen Besitz bestätigte. Im Jahre 1216 wird Jochberg ebenfalls in der Grenzfeststellungsurkunde der Pfarren St. Johann und Kirchdorf genannt. Der Jochberg wird im Jahre 1275 als Grenze zwischen dem Herzogtum Bayern und Erzstift Salzburg bezeichnet. Laut des Landsteuerbuches von 1464 gehörte das Viertel Jochberg mit den Werchaten Aurach, Haselwant, Hental, Koching und Oberhaus zum sogenannten "Oberamt" des Landesgerichtes Kitzbühel. Unter dem Bayernherzog Georg wurde 1482 der Gasthof Schwarzer Adler erbaut, der von 1770 bis 1845 von Schützenhauptmann Anton Oppacher geführt wurde. Als Freiheitskämpfer unter Andreas Hofer war Anton Oppacher 1809 Verteidiger vom Pass Strub, später war er auch im Landtag vertreten.
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