| Laurein |
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Um 14 n. Chr. eroberten die Römer dieses Gebiet, was zur Folge hatte, dass die Bevölkerung zum Straßenbau und Militärdienst herangezogen wurde. Bereits 46 n. Chr. bekamen die Einwohner dieses Gebietes unter Kaiser Claudius Tiberius das römische Bürgerrecht verliehen. Eine umstrittene Urkunde, die angeblich aus dem Jahre 505 stammt, gibt Zeugnis, dass unter dem Gotenkönig Theoderich am Nonsberg und in Laurein Goten ansässig gewesen seien. Im 6. Jahrhundert kamen Franken und Baiern in diese Region. Der Herzog von Trient, ein Langobarden, konnten aber alle Anstürme auf Trient abwehren. Jedoch setzten sich die Baiern bis in den Süden vom Nonsberg fest. Wahrscheinlich setzten Rodungstätigkeit und Höfebildung schon im Jahr 1000 ein, da bereits in einer Urkunde von 1274 der Messner von St. Viti in Laurein erwähnt wird – was das existieren der erwähnten Kirche voraussetzt. Castelfondo: Wahrscheinlich liegt der Ursprung dieser Burg schon in der Römerzeit. Am 3. April 1172 wird ein Geschlecht von Castelfondo erstmals erwähnt. 1271 wird Meinhard II. von Bischof Egno mit der Burganlage belehnt und bildete nachher die Basis der Grafen von Tirol am Nonsberg. Castelfondo wurde zum Gerichtssitz für die Gemeinden vom rechten Ufer der Novella bis Arz und auf dem linken Ufer im deutschsprachigem Gebiet. 1320 kam Castelfondo in den Besitz der Herren von Rottenburg, wobei die Bevölkerung, wie eine Verschwörung aus dieser Zeit zeigt, mit der Herrschaft nicht zufrieden war. 1410 kam das Burg Arz: Die Art der Burganlage lässt auf einen sehr frühen Bau schließen, wobei die Erbauung den Grafen von Eppan zugeschrieben wird. Spät ging die Anlage an die Bischöfe von Trient über, welche die Burg Arz an die Grafen von Eppan als Lehen wiederum vergaben. 1281 kaufte Meinhard II. von Görz diese Festung. Kirchengeschichte: Erstmals erwähnt wird die Kirche von Laurein im Jahre 1274, wobei der Bau sicherlich schon einige Zeit vorhererfolgt sein muss. 1456 wird das Pfeitsgut urkundlich als Besitz der Kirche von Laurein erwähnt. Wo die erste Kirche von Laurein stand ist nicht bekannt, jedoch wird allgemein der Brösenbühel als Standort angenommen. Sie soll bei einem Erdrutsch 1477 vernichtet worden sein. Quelle: Ungerer, Hubert: Laurein am Deutschnonsberg; Bozen. 1983. freundlicherweise von der Gemeinde Laurein zur Verfügung gestellt |



Laurein liegt direkt an der Grenze zur Region Trient am Nonsberg.
Wallburg