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Appenzeller Krieg

1404 - 1408 führten die Appenzeller Bauern gegen den Abt von St. Gallen einen Krieg. Das Kloster St. Gallen galt seit 1345 als Reichsvogtei über das Gebiet unterhalb des Fusses des Alpsteins. Aufgrund der immer erdrückender werdenden Steuervorschreibung des Abtes Kuno von Stoffeln und inspiriert von den Siegen der Eidgenossen bei Morgarten, Sempach und Näfels, erhoben sich die Bauern gegen den Abt, der sich aber mit Friedrich IV. verbündet hatte.

1405 kam es zur Schlacht am Stoss, welche die Appenzeller gewinnen konnten. Dieser Sieg löste eine Expansion dieses Bundes aus: große Teile Vorarlbergs wurden besetzt, Tirol wurde in die Kampfhandlungen miteinbezogen, wobei viele Gerichte zum Bund der Appenzeller beitreten wollten.  1408 kam es zur Schlacht bei Bregenz, welche die Habsburger Truppen mit Hilfe des Bischofs von Augsburg gewinnen konnten. 1408 wurde in Konstanz Firede geschlossen und die bisherigen Eroberungen der "Bundes vom See" fielen an die Habsburger zurück.

Kurz, Hans Rudolf : Schweizerschlachten; Bern. 1962.
Autor: Mag. Michael Fritz

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