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Salzrod

Die Ausgangslage war die, dass die Habsburger innerhalb ihrer Ländereien das Salz von Hall verteilen wollten. Für die Route in die habsburgischen Vorlande war die Route über das Ausserfern vorgesehen. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurden 50.000 Fuder Salz (8400 Tonnen) über den Fernpass bewegt. Neben der Umwegrentabilität für Wagenmacher, Schmiede und andere Gewerbe, waren für die örtliche Bevölkerung vor allem die „Niederlage“. Unter „Niederlage“ versteht man Orte entlang der Wegstrecke, die jeweils einen Tagesmarsch entfernt waren, wo man dann über Nacht die Waren lagern konnten. Den Transport übernahmen ansässige Bauern. Um 1500 wurde dieses Recht dann schriftlich niedergelegt und den Bauern das Rodfuhrprivileg verliehen. Die Lagerhäuser für das Salz nannte man Salzstadel; so ein Gebäude ist für Leermoos ab 1318 urkundlich nachweisbar. Ein Einbruch des Transits kam erstmals mit dem 30 jährigen Kireg und den damit verlornen habsburgischen Territorien, wodurch der Salzhandel stark zurückging. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts endete der Salzhandel über den Fernpass und somit auch die Einkünfte daraus für Leermoos vollkommen

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