| Andechser Burg in Innsbruck |
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![]() Ansicht Innsbrucks; Albrecht Dürer 1495 1279 wurde die Kapelle „in castro" durch den Bischof von Brixen eingeweiht, der auch einen Ablas dazu vergab. In den folgenden Jahrhunderten finden sich zahlreiche Rechnungen über Instandhaltungsarbeiten und Ausbauten der Burg. 1448 heiratete Erzherzog Sigmund Eleonore von Schottland und wählte die Innsbrucker Burg als ihren Wohnsitz. Für die Erzherzogin und ihren Hofstaat wurde ein eigener Trakt reserviert, der auch einen eigenen Eingang erhielt. Kaiser Maximilian I. ließ in Innsbruck den Neuhof und die Hofburg errichten, wodurch die bisherige Innsbrucker Burg ihre Funktion als Residenz des Landesherrn verlor. Entsprechend der Maximilianeischen Zeughausoffensive wurde sie in ein Zeughaus umgebaut. Zur selben Zeit wurde das äußere Zeughaus (heute Museum Zeughaus) errichtet, wodurch die ehemalige Burg als „Inneres Zeughaus" bezeichnet wurde.
![]() Ausschnitt mit Andechser Burg 1755 wurde das Gebäude erstmals als „landesfürstliche Caserne" bezeichnet, worauf 1790 umfangreiche Umbauarbeiten durchgeführt wurden. Der angrenzende Innturm wurde geschliffen und die Mauritiuskapelle abgetragen. 1851-53 wurde die ehemalige Burg zur Innkaserne umgebaut, wobei der Keller verschüttet und der alte Bestand vollkommen verändert wurde.
![]() Burg als Zeughaus; Merian Archontologia Cosmica; 1649 Wie der Bau zur Zeit seiner Funktion als „Inneres Zeugheus" ausgesehen hat, ist zwar im Detail nicht bekannt, jedoch gibt das Haller Bergbaubuch hierzu gewisse Anhaltspunkte, wo dieser Teil zeichnerisch verewigt wurde. Autor: Mag. Michael Fritz |





