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  • Albuin von Brixen

    Bischof von Brixen
    unbekannt - 1006

    Er wurde als Sohn des Markgrafen Albuin von Kärnten und seiner Frau Hildegard geboren.
    Sein Studium führte ihn an die Brixener Domschule. Das Ernennungsjahr seines Episcopats ist unbekannt, er wird in dieser Funktion jedoch am 8.9.977 erstmals in einer Urkunde Kaiser Ottos II. erwähnt.
    Um das Jahr 990 verlegte er den bisherigen Bischofssitz Säben nach Brixen. Mit dieser Maßnahme ging die Änderung des Schutzpatrons des Brixener Domes einher, wo anstelle des hl. Stephan nun der hl. Kassian von da an verehrt wurde. Dieser war der Schutzpatron Säbens und die Übernahme des Heiligen sollte die Kontinuität des Sitzes Säben mit dem neuen Bischofsstuhl in Brixen auch in religiöser Hinsicht gewährleisten.
    Durch seine hervorzuhebende Loyalität und Unterstützung der Kaiser Otto II. und Heinrich II. konnte Albuin große Ländereien für seine Diözese gewinnen.
    Im Jahre 1006 verstarb Albuin.
    Bereits im 11. Jahrhundert wurde er als ÑBeatusì verehrt und auch in ins ÑMartyrologium Romanumì aufgenommen.
    Aus seiner Zeit ist noch ein Messgewand erhalten, die so genannte Ñ Adlerkasselì. Hierbei handelt es sich um ein glockenförmiges Meßgewand, welches aus purpurner byzantinischer Seide gefertigt wurde.

     


    Lit.:
    Gelmi, Joseph: Die Brixener Bischöfe in der Geschichte Tirols; Bozen. 1984.
    Gelmi, Josef: Geschichte der Kirche in Tirol, Nord-, Ost- und Südtirol; Innsbruck. 2001.
    http://www.bautz.de - Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon Bd. V. 1993.
    Sparber, Anselm: Die Brixener Fürstbischöfe im Mittelalter; Bozen. 1968.

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    Autor Geschrieben von: Mag. Michael Fritz
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